Stigmatisiert

Wenn Vorurteile töten könnten, wären sie längst erlaubt worden

Psychisch Krank in die Klinik - Behandlungserfolg: schwere Körperbehinderung

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Wirtschaftswisschenschaftler und Psychiater Fritz B. Simon zum Thema "Normalität"

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SWR Odysso: In den Fängen der Psychiatrie 2016

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Die Physiker

Dürrematt

Die Physiker, laut Untertitel eine Komödie in zwei Akten, ist ein Drama des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt. Es entstand im Jahr 1961 und wurde am 21. Februar 1962 unter der Regie von Kurt Horwitz im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. 1980 überarbeitete Dürrenmatt das Stück zu einer Endfassung für seine Werkausgabe.

Titelfiguren sind drei Physiker, die als Patienten in einer privaten psychiatrischen Klinik leben. Einer von ihnen hat eine Entdeckung gemacht, die die Gefahr der Vernichtung der Welt in sich birgt und damit zur Grundfrage des Stücks nach der Verantwortung der Wissenschaft führt. Dürrenmatt verknüpft diese Thematik mit seiner Dramentheorie, nach der jede Geschichte, ausgelöst durch den Zufall, die schlimmstmögliche Wendung nehmen müsse. Daher werden Die Physiker oft auch als Tragikomödie oder Groteske eingeordnet.

Bereits die Uraufführung der Physiker war ein Erfolg. In der folgenden Saison avancierte es zum meistgespielten Theaterstück im deutschen Sprachraum und gehört heute zu den größten deutschsprachigen Theatererfolgen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Quelle: Wikipedia

Gustl Mollath: Wer einmal für verrückt erklärt wird, hat den Stempel weg.

Gustl Mollath: Wer einmal für verrückt erklärt wird, hat den Stempel weg.

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Ein ganz normaler Arzt

Ein ganz normaler Arzt. I

Der Eid des Hippokrates

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Euthanasie Morde und Gerichtsgutachter

Ein ganz normaler Arzt II

Der Eid des Hippokrates

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Euthanasie Morde und Gerichts Gutachten

Ein ganz normaler Arzt. III

Der Eid des Hippokrates

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Euthanasie Morde und Gerichts Gutachten

Gerichtsgutachter

Unwertes Leben und wertvolle Forschung

Ein ganz normaler Arzt (Dokumentation)

Heinrich Gross, HJ-Mitglied, SA-Mitglied und NSDAP-Mitglied, war 1944 Stationsarzt an der Wiener Euthanasieklinik „Am Spiegelgrund". 1950 stand er wegen Beteiligung an der Tötung von Kindern mit Behinderung erstmals vor Gericht. Zwei Jahre Haft lautete das Volksgerichtsurteil vom 19. März 1950. Nachdem der Oberste Gerichtshof den Schuldspruch jedoch wegen mangelnder Beweiskraft aufgehoben hatte, wurde das Verfahren eingestellt.

Die Teilnahme an Euthanasieaktionen war für Gross' beruflichen Aufstieg kein Hindernis: In den 1950er Jahren forschte er an den bis heute in der Klinik „Am Spiegelgrund" gelagerten Kindergehirnen weiter. Diese Untersuchungen begründeten seinen wissenschaftlichen Ruf als Neurologe. Er machte eine steile Karriere, wurde Primar und prominentester Gerichtsgutachter Österreichs, er wurde mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft, darunter das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Forschung.

Erst 1999 gab es eine neue Anklage. 2000 platzt der Prozess gegen Heinrich Gross endgültig, denn wegen fortschreitenden Gedächtnisverlustes bescheinigte ihm das Gericht Handlungsunfähigkeit. Dass sich der gesundheitliche Zustand bessern würde, war nicht anzunehmen. 2005 starb Heinrich Gross. Steht der Weg des 84-Jährigen symbolhaft für das Psychogramm und die Kontinuität der Verdrängung in der Zweiten Republik? Die Dokumentation „Ein ganz normaler Arzt" zeichnet Ursachen und Hintergründe der steilen Karriere eines Mannes nach, der sich immer als ganz normaler Arzt verstanden hat.