Berlin Tiergartenstraße 4 - Euthanasie im Dritten Reich

Massenmord in Gaskammern und Krematorien

Aktion T4 ist eine nach 1945 gebräuchlich gewordene Bezeichnung für die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland von 1940 bis 1945. Diese Ermordungen waren Teil der Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus mit über 200.000 Opfern.

Neben rassenhygienischen Vorstellungen der Eugenik sind kriegswirtschaftliche Erwägungen während des Zweiten Weltkrieges zur Begründung der Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ herangezogen worden. Gleichzeitig mit ersten kirchlichen Protesten wurden die Tötungen nach „Leerung“ ganzer Anstaltsteile von „Heil- und Pflegeanstalten“ (vor 1934 gewöhnliche Bezeichnung: „Irrenanstalt“) seit 1942 nicht mehr zentral, sondern weniger offensichtlich und dezentral fortgesetzt.[1]

„T4“ ist die Abkürzung für die Adresse der damaligen Zentraldienststelle T4 in Berlin: Tiergartenstraße 4. Zu Beginn der Aktion befand sich die Dienststelle im Columbushaus[2].

Quelle: Wikipedia

Euthanasie im Dritten Reich

Planet Wissen

Play

Planet Wissen - Euthanasie im Dritten Reich

Euthanasie im Nationalsozialismus

Rosemarie Pumb berichtet

Play

Euthanasie im Nationalsozialismus - Rosemarie Pumb berichtet (08.02.2012, Pankow, Bln.)

Vergessene NS-Opfer: Zwangssterilisiert im Dritten Reich | Kontrovers | BR

Vergessene NS-Opfer: Zwangssterilisiert im Dritten Reich | Kontrovers | BR

Play

Vergessene NS-Opfer: Zwangssterilisiert im Dritten Reich | Kontrovers | BR

Meine Schwester Irma. Ein Opfer der "Kinder-Euthanasie"

Meine Schwester Irma. Ein Opfer der "Kinder-Euthanasie"

Play

Meine Schwester Irma. Ein Opfer der "Kinder-Euthanasie"

Unwertes Leben – NS-Psychiatrie in Österreich

ORF-Doku 1984, Film von Peter Nausner

Play

ORF-Doku 1984: Unwertes Leben – NS-Psychiatrie in Österreich, Film von Peter Nausner

Euthanasie im Dritten Reich

Planet Wissen

Play

Planet Wissen - Euthanasie im Dritten Reich

NEBEL IM AUGUST

Trailer German Deutsch (2016)

Play

NEBEL IM AUGUST Trailer German Deutsch (2016)

Nationalsozialismus: Euthanasie

Unterrichtsmaterial

Play

Unterrichtsmaterial: Nationalsozialismus: Euthanasie - Schulfilm

Mordfabrik Grafeneck [1/3]

Mordfabrik Grafeneck [1/3]

Play

Mordfabrik Grafeneck [1/3]

Hartheim: "behindert, ausgegrenzt, getötet" - ORF 1990

Hartheim: "behindert, ausgegrenzt, getötet" - ORF 1990

Play

Hartheim: "behindert, ausgegrenzt, getötet" - ORF 1990

Gott und die Welt: Euthanasie – Was haben sie mit meinem Bruder gemacht?

Gott und die Welt: Euthanasie – Was haben sie mit meinem Bruder gemacht?

Play

Gott und die Welt: Euthanasie – Was haben sie mit meinem Bruder gemacht?

Tiergartenstraße 4

Tarnkürzel T4

Tiergartenstraße 4 (mit dem Tarnkürzel T4)[1] ist eine Adresse an der Tiergartenstraße im Berliner Stadtteil Tiergarten am Südrand des Großen Tiergartens nahe dem Potsdamer Platz in unmittelbarer Nähe der von Hans Scharoun erbauten und 1963 eingeweihten Berliner Philharmonie (Herbert-von-Karajan-Straße[2] 1) und des Musikinstrumentenmuseums (Tiergartenstraße 1).

In der Stadtvilla befand sich seit Frühjahr 1940 die Planungs- und Verwaltungsbehörde für die unter dem Tarnnamen Aktion T4 bekannten „Euthanasie“-Morde – die Ermordung kranker und geistig behinderter Menschen. Sowohl die geheime „Zentraldienststelle“ („Gemeinnützige Stiftung für Anstaltspflege“) als auch das Mordprogramm selbst wurden unter dem Kürzel T4 nach der dieser Adresse benannt. Das Mordprogramm richtete sich „gegen psychisch Erkrankte, geistig und körperlich Behinderte sowie „rassisch“ und sozial Unerwünschte.[7]“ Es wurde darauf hingewiesen, dass viele der an diesen Verbrechen Beteiligten danach beim Massenmord an Juden, Sinti und Roma in den VernichtungslagernBelzec, Sobibór und Treblinka eingesetzt waren: „Sie blieben dabei Mitarbeiter der ‚T4‘-Zentrale.“[8]
 

Quelle: Wikipedia
 

Zentraldienststelle T4

Tiergartenstraße 4

Mit der Erwachsenen-„Euthanasie“, also der systematischen Erfassung und Tötung von ausgewählten Kranken und Behinderten im NS-Staat (nach dem Untergang des Dritten Reiches als „Aktion T4“ bekannt geworden), wurde von Adolf Hitler nicht eine staatliche Institution beauftragt, sondern dessen private Kanzlei. Diese Kanzlei des Führers unter der Leitung von Philipp Bouhler hatte bereits die Federführung der im Sommer 1939 begonnenen Kinder-„Euthanasie“ inne. Zu diesem Zweck war ein Reichsausschuss zur wissenschaftlichen Erfassung von erb- und anlagebedingten schweren Leiden als Tarnorganisation für die Durchführung dieser ersten Stufe des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms gegründet worden. Ebenfalls aus Gründen der Tarnung, die verhindern sollte, dass weder staatliche Stellen noch die KdF mit diesen – auch nach damaligem Recht illegalen – Tötungen direkt in Verbindung gebracht werden konnten, wurde auch für die zweite Stufe des „Euthanasie“-Programms eine externe Zentraldienststelle eingerichtet, die jedoch formal dem Hauptamt II der KdF unter Viktor Brack unterstellt war. Ab 1. Dezember 1939 zunächst im Columbushaus am Potsdamer Platz 1 untergebracht, wurde diese ab April 1940 in einer „arisierten“ Villa in der Berliner Tiergartenstraße 4 eingerichtet. Diese Adresse war schließlich namensgebend für die „Zentraldienststelle T4“ sowie für die spätere Bezeichnung der Erwachsenen-„Euthanasie“ als „Aktion T4“. Im zeitgenössischen Sprachgebrauch wurden allerdings nur die Begriffe „Aktion“, „E-Aktion“ oder „Eu-Aktion“ verwendet.

Die Zentraldienststelle T4 war zuständig für die Erfassung der potenziellen Opfer durch Meldebögen, die alle in Betracht kommenden Anstalten für jeden ihrer Patienten ausfüllen mussten, sowie für die Bestellung von ärztlichen Gutachtern. Diese hatten anhand von Kopien der Meldebögen die Entscheidung über das Schicksal der Kranken und Behinderten zu treffen. Schließlich waren geeignete Tötungsanstalten auszuwählen und einzurichten.

Quelle: Wikipedia

Von Der Vergasung von Kranken zur Vergasung der Juden

S. Berger: Die Vernichtungslager der "Aktion Reinhardt"

Play

S. Berger: Die Vernichtungslager der "Aktion Reinhardt"

Aktion Reinhardt

Von Euthanasie zum Holocaust - Erst Behinderte dann Juden

In Lublin sei Eichmann zu einem Lager geführt worden, wo ihm Christian Wirth die Einrichtungen zur Vergasung der Juden erklärt habe. Wirth war erster Kommandant des Todeslagers Belzec und später Inspekteur aller Lager der „Aktion Reinhardt“. Vorher war er am „Euthanasie“-Programm, der Aktion T4, beteiligt. Somit könnte Globocnik bereits im Sommer 1941 von Himmler mit der Ermordung der Juden betraut worden sein.

Quelle: Wikipedia

Tiergartenstraße 4

Aktion T4 - Bürokratie und Krankenmord - Euthanasie im Dritten Reich

Google Karte

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig.
Erst wenn Sie hier auf "Aktivieren" klicken, erlauben Sie uns Daten von Dritt-Anbieter-Servern (Google) zu laden.

Aktivieren